Mit der in Deutschland stattgefundenen Reformation kam es auch bald zur Gründung von Freikirchen. Eine Vielzahl von Freikirchen wurden im 19. Jahrhundert im Rahmen der damaligen Erweckungsbewegungen gegründet. So steht die Kirche des Nazareners, deren Ausgangspunkt sich in Amerika befindet, in der wesleyanischen und somit der methodistischen Tradition.Warum Freikirche? Eine Freikirche unterscheidet sich nicht durch bestimmte Sonderlehren von anderen christlichen Kirchen. Vielmehr erkennt sie als ihre Lehre das Wort Gottes, wie wir es im Alten und Neuen Testament finden, an. Eine freie und persönliche Entscheidung für den Glauben an Jesus Christus sowie ein Leben in seiner Nachfolge sind Bestandteil des Lebens ihrer Mitglieder. Im Gegensatz zur katholischen Kirche und den evangelischen Landeskirchen erheben Freikirchen keine Kirchensteuer. Sie finanzieren sich vielmehr durch Spenden, über deren Höhe jeder Einzelne individuell entscheidet. Wie sind wir organisiert? Die Kirche des Nazareners ist Mitglied der „Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF)“ und somit Teil der ökumenischen Bewegung. Sie engagiert sich auch im Rahmen der Deutschen Evangelischen Allianz und versteht sich als Teil der weltweiten Kirche Jesu. In Deutschland ist unsere Kirche in zwei Bezirke gegliedert:
Insgesamt existieren in der Bundesrepublik Deutschland 20 Gemeinden mit ca. 1.300 Mitgliedern, von denen sechs Gemeinden dem Nordostdeutschen Bezirk (davon fünf in Berlin und eine in Weimar) angehören. Wie lauten die Ziele unserer Kirche? Wir glauben, dass Gott mit mir, mit dir und mit uns gemeinsam - Freundschaft - sowie Gemeinschaft haben will, - für seine Sache Menschen gewinnen will, - er uns zu seinen Jüngern machen will und - wir in seinem Sinn aktiv werden sollen. |