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Du sorgst für das Land und tränkst es; du überschattest es mit
Reichtum.
(Monatslosung für Oktober 2006 aus Psalm 65,10a)
Wie können wir dieses Psalmwort für unser Leben
interpretieren?
Du gibst mir, was ich brauche und schenkst mir
Deine Gunst.
Du umsorgst mich und hilfst mir, mein Leben zu
meistern.
Du bewahrst mich vor allem Übel und gibst mir (die)
Kraft im irdischen Leben.
Du umhegst mich, Du pflegst mich; mein
Leben ist eine Freude.
Du gibst mir Deine Hilfe für gutes
Gelingen.
Du liebst mich und lässt mich nicht
untergehen.
Du nimmst mich an und gibst mir die
Erfüllung.
Du gibst mir mein tägliches Brot und Du schenkst mir
mein Auskommen.
Du erhellst mein Leben und freust Dich über
meine Erfolge.
Du segnest mich und insgeheim hältst Du Deine
Hände über mich.
Du behütest mich und keinen Tag möchte ich ohne
Dich sein.
Du erfüllst meine Wünsche. und schenkst mir immer
wieder neuen Elan.
Du richtest mich immer wieder auf und
überlässt mich nicht dem Untergang.
Du schenkst mir Deinen
Segen, damit ich mich für andere einsetzen kann.
…. Der 65.
Psalm ist ein Lied Davids – ein religiöses, lyrisches
Gedicht.
David beschreibt die Herrlichkeit Gottes, sowohl in der
Gemeinde, als auch in der Natur. Laut Spurgeon ist dieser Psalm: „eines
der herrlichsten Lieder, die es überhaupt in irgendeiner Sprache gibt.“
Die Verse 10 – 14 sind als eigentliches Erntelied gedacht.
Gott
wird hier mit einem Gärtner verglichen, der sich jede einzelne Pflanze
sehr genau anschaut und jene, die bedürftig sind – ihre Blätter und
Fruchtstände hängen lassen, wieder reichlich mit Wasser versorgt. Nicht
nur die Pflanze selbst wird durch punktgenaues Gießen benetzt, auch ihr
ganzes Umfeld – das Erdreich um sie herum wird mit klarem, kalten Wasser
labend getränkt und das bis zur völligen Sättigung.
Wenn der Herr
sich unserer annimmt, macht Er uns durch Sein Dazutun wieder
lebenstauglich, Er hält eine Fülle nützlicher Gaben für uns bereit, mit
denen wir dann auch andere erfreuen dürfen.
Wir leben aus Seiner
Fülle – unsere Brunnen können versiegen, Seine Regenschauer niemals!
Seinen Segen schenkt Er nicht nur uns; sondern auch dem Land. Der Boden
wird durch den Regen reich gemacht und gibt uns dann eine gute Ernte
zurück.
Das menschliche Herz kann sich verhärten - (durch Betrug,
Lügen, Sünden) steinhart werden, wie es der Erdboden nach langen Frösten
oder einer länger anhaltenden Dürreperiode wird – ein Regenschauer
bereinigt diesen Zustand. Der Regen erquickt und belebt. Auch unsere
Herzen können wieder erweichen – rein werden; so können „menschliche
Steine“ zu „Strömen lebendigen Wassers“ werden.
Gedanken vom Hausbibelkreis Wrana,
Lydia-Gemeinde |
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