Gott spricht: Seht, ich mache alles neu.

(Monatslosung für November 2006 aus Offenbarung 21,5)

Etwas neu zu gestalten, das macht manchen Leuten gewaltige Angst, denn dazu braucht es nicht nur neue Ideen und Visionen sondern auch die Vorstellungskraft, wie zum Schluss alles am Besten zusammenpasst.
Ein gutes Beispiel, das wir alle nachvollziehen können, sind die eigenen vier Wände.
Wie möchten wir unsere Räumlichkeiten einrichten? Bringen wir unser komplettes Mobiliar zum Sperrmüll, richten wir uns modern und zeitgemäß ein oder integrieren wir lieb gewordene alte Stücke in einem Mix aus modern und alt? Sieht das gut aus? Welche Vorstellungen haben wir? Schon die neue Tapete oder der neue Anstrich sollen doch farblich harmonieren! Können wir uns schon für eine Wandfarbe entscheiden, wenn wir das neue Sofa noch nicht gekauft haben und wird es dann so bequem sein, wie unser altes? Probesitzen im Möbelhaus ist jetzt angesagt; wenn dann noch das Design gefällt, ist es zum Schluss doch der Preis, der uns wieder abschreckt. Und schon stellt sich die Frage: „Vielleicht belassen wir doch alles beim Alten?“

Bei Gott gibt es dieses Wenn und Aber nicht. Er hat seine klaren Ziele. Bei Ihm gibt es keine Stagnation.

Schon im Alten Testament macht Gott den Israeliten mit diesen Worten wieder neuen Mut: Schaut nach vorne, denn ich will etwas Neues tun! Es hat schon begonnen, habt ihr es nicht gemerkt? Durch die Wüste will ich eine Straße bauen, Flüsse sollen in der öden Gegend fließen. (Jesaja 43,19) Gott tut alles für sein Volk.

Dürfen wir diesen Worten auch heute noch vertrauen oder gehören sie vergangenen Zeiten an?
Würde Er heute ähnliches für uns bereithalten?
Gibt es für jeden Einzelnen eine persönliche, positive Perspektive?


Ja!


Im 2. Korintherbrief 5,17 heißt es: Gehört jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas Neues hat begonnen.
Vor Gott ist es vollkommen gleichgültig, ob wir beschnitten oder unbeschnitten sind. Wichtig ist allein, dass wir in Christus neue Menschen geworden sind.
(Galater 6,15)
Gott hat etwas aus uns gemacht: Wir sind sein Werk, durch Jesus Christus neu geschaffen, um Gutes zu tun. Damit erfüllen wir nur, was Gott schon immer mit uns vorhatte. (Epheser 2,10)

Gott kann uns helfen, einen neuen Menschen nach seinen Vorstellungen aus uns zu formen, hört damit aber nicht auf; ja er will sogar eine neue Gottesgemeinschaft mit uns.
Im 21. Kapitel der Offenbarung liegt die Betonung vor allem darauf, was nicht mehr vorkommen wird und das allein ist eine enorme Ermutigung. Tod…Tränen…Leid…Angst…Schmerzen…, diese Kennzeichen der gegenwärtigen Welt wird es nicht mehr geben.
Gott wird mitten unter den Menschen wohnen.
Wir vermögen es nicht, uns ein Bild von der neuen Erde zu machen. Unsere geflügelten Worte, unser kühnstes Denken, unsere farbenfrohste Vorstellungskraft reichen dazu bei weitem nicht aus, diese neue Schöpfung auch nur annähernd zu beschreiben oder zu verstehen.
Wir können uns einfach nur tief verneigen.

Skeptikern sei mit diesen Bibelworten geholfen:
…alles ist zuverlässig und wahr.
Alles ist in Erfüllung gegangen. Von A bis Z steht alles in meiner Macht. Ich bin der Anfang und ich bin das Ziel. Allen Durstigen werde ich Wasser aus der Quelle des Lebens schenken. Wer durchhält bis zum Sieg, wird dies alles besitzen. Ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.
(Verse 6-7 aus Offenbarung 21)


Gedanken vom Hausbibelkreis Wrana, Lydia-Gemeinde


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