Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, doch das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit.

(Monatslosung für November 2003 aus Jesaja 40,8)

Seit Urzeiten haben Menschen das Bedürfnis sich zu verwirklichen - und sie waren und sind bis heute recht kreativ und beeindruckend in ihrem Schaffen.

So entstanden in den verschiedenen Zeitepochen immer wieder neue Bauwerke, Schriften, Gemälde, Musikrichtungen..., dadurch vielleicht auch Wege der eigenen Sterblichkeit zu entgehen, von sich reden zu machen, ein Werk zu vollbringen, das auch in Generationen nur mit dem eigenen Namen in Verbindung gebracht werden kann.

Prähistorische Funde ermöglichen uns heute Rückschlüsse auf das Leben der Menschen in vergangenen Kulturen. Dennoch können wir bei Ausgrabungen auch erfahren, wieviel Wissen im Laufe der Zeit bereits verlorengegangen ist. In unserer hochtechnisierten Welt, in der wir nach den Sternen greifen, können wir manchmal nur staunen, wie es möglich war, gewaltige Bollwerke, Entwässerungssysteme, ja sogar sogenannte „Weltwunder“ von Menschenhand zu erschaffen.

Je weiter die Wissenschaft fortschreitet und erforscht, desto mehr neue Fragen tauchen auf; Erklärungen wollen gefunden, Rätsel gelöst werden.

Die menschliche Erkenntnis hält keiner Zukunft stand. Alles ist scheinbar vergänglich, bedarf neuer Theorien, neuem Wissen und neuer Entwicklungen. Und so erleben wir Menschen immer wieder unsere eigene „Begrenztheit“, unsere persönliche Ohnmacht!

Was hat also heute noch Bestand?


Ein uraltes Buch – unsere Bibel!!!

In ihr ruht das Wissen unserer Vorfahren über unseren unvergleichlichen Gott. Ein Gott der war, ein Gott, der ist und ein Gott, der sein wird. Auf einer Zeitskala betrachtet: Unser Gott von Ewigkeit (seit Anbeginn) zu Ewigkeit (Ende aller Zeiten). Er ist unvergänglich. Er wandelt sich nicht. Sein Wort bleibt für alle Zeiten gültig!

Während Menschen die Neigung besitzen Versprechungen zu machen, die sie nicht einhalten können, bleibt Er beständig.- Auf Ihn ist Verlaß! Seine Gebote und Versprechungen haben Gültigkeit – sie sind „Gesetz“.

Wenn das Gras verdorrt und die Blume verwelkt (wenn wir am Ende unseres vergleichbar kurzen Daseins angelangt sind), ist Er es, der uns das Wasser des ewigen Lebens schenken will; jedem einzelnen von uns, jedem der es möchte.

Die Worte von Jesaja werden fast wörtlich im Neuen Testament, nämlich im 1. Brief des Petrus 1, Vers 24 wiederholt. Hier sind die verwelkenden Blumen als Vergleich für die Vergänglichkeit der eigenen Schönheit und der Schönheit unseres Lebens zu sehen. Doch ist an dieser Stelle ein wichtiger Zusatz zum Text der Monatslosung enthalten, den wir nie vergessen dürfen:

Sein Wort (das uns durch Christus gegeben wurde) ist die rettende Botschaft, die uns verkündet wurde.




Gedanken vom Hausbibelkreis Wrana, Lydia-Gemeinde


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