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So steht´s geschrieben, dass Christus leiden wird und auferstehen von den Toten am dritten Tag; und dass gepredigt wird in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden unter allen Völkern. Fangt an in Jerusalem.
(Monatslosung für März 2005 aus Lukas 24,46-47)
Die Verse 36-49 des 24. Kapitels des Lukasevangeliums tragen die Überschrift: Jesus erklärt seine Auferstehung.
Warum dies so wichtig war, erfahren wir aus der Schrift:
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Jesus nahm den Anwesenden jeden Zweifel über seine Auferstehung, denn er stand nun in ihrer Mitte. Sie konnten ihn
nicht nur sehen, sondern auch seine Wunden berühren. Er war kein Geist, er aß mit ihnen ein Stück gebratenen Fisch.
- Er legte ihnen aus, was bei Mose, den Propheten und in den Psalmen über ihn geschrieben stand, denn auf diese drei Schriften wurde zur Zeit Jesu am häufigsten Bezug genommen. Beispielsweise:
5. Mose 18,15: Er wird euch einen Propheten wie mich senden, einen Mann aus eurem Volk. Auf den sollt ihr hören.
Psalm 2,7: Und dieser König verkündet: “Ich gebe bekannt ,was Gott beschlossen hat. Er hat zu mir gesagt: Du bist mein Sohn, heute setze ich dich zum König ein.“
Psalm 16,10: Denn du wirst mich nicht dem Tod und der Verwesung überlassen, ich gehöre ja zu dir.
Psalm 22,14-19: Sie reißen ihr Maul auf wie brüllende Löwen, die ihre Beute zerfleischen wollen. Meine Kraft schwindet wie Wasser, das versickert, und alle meine Knochen lösen sich voneinander. Mein Herz verkrampft sich vor Angst, und meine Kraft ist dahin. Die Zunge klebt mir am Gaumen. Du lässt mich im Tode versinken. Eine Meute übler Verbrecher umkreist mich, gierig wie wildernde Hunde. Hände und Füße haben sie mir durchbohrt. Ich kann alle meine Knochen zählen. Sie aber starren mich an, diese schaulustigen Gaffer! Schon teilen sie meine Kleider unter sich auf und losen um mein Gewand!
Jesaja 53 (bitte das gesamte Kapitel selbst nachschlagen).
Jesaja 61,1: Der Geist des Herrn ruht auf mir, weil er mich berufen hat. Er hat mich gesandt, den Armen die frohe Botschaft zu bringen und die Verzweifelten zu trösten.
- Weil er gestorben und auferstanden war, konnte nun die Botschaft der Buße zur Vergebung der Sünden in seinen Namen unter allen Völkern gepredigt werden.
- Der Anfang sollte in Jerusalem sein, denn von hier aus sollten seine Jünger mit dem Heiligen Geist ausgerüstet werden, der ihnen vom Vater verheißen war.
Von Anfang an predigten Gottes Diener die gleiche Botschaft: Kehrt um, wendet euch ab von allem Unrecht, das ihr getan habt, damit ihr euch nicht weiter in Schuld verstrickt! Werft alles Böse von euch ab! Ändert euch von Grund auf, ja reinigt euer Herz! Warum wollt ihr sterben, ihr Israeliten? Ich habe doch keine Freude daran, dass der Gottlose sterben muss. Darauf gebe ich, der Herr, mein Wort. Kehrt um von euren falschen Wegen, damit ihr am Leben bleibt! (Hesekiel 18b,30-32). Auch im Neuen Testament erfahren wir, welchen Stellenwert die Buße, das Bereuen in unserem Leben haben sollte: Wenn ihr euch nicht zu Gott hinwendet und euer schlechtes Leben ändert, dann werdet ihr genauso umkommen. (Lukas 13,3; Apostelgeschichte 17,30). Bisher haben die Menschen das nicht erkannt, und Gott hatte Geduld mit ihnen. Aber jetzt befiehlt er allen Menschen auf der ganzen Welt, sich von Grund auf zu ändern. Ewiges Leben erhalten nur die, die ihre Sünden bereuen. Unsere Sünde beginnt schon im Herzen: Denn aus dem Inneren, aus dem Herzen der Menschen, kommen all die bösen Gedanken wie: Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habsucht, Bosheit, Betrügerei, Begehrlichkeit, Neid, Verleumdung, Überheblichkeit und Leichtsinn. Dies kommt von innen heraus, und das ist es auch, was die Menschen von Gott trennt.(Markus 7,21-23).
Reue bedeutet auch, dass wir Gott im Gebet um die Kraft bitten, von diesen Gedanken abzukehren, um sie mit den Gedanken Gottes ersetzen zu können. Lasst uns als Gebetshilfe doch an Psalm 51,12 denken:
Erschaffe in mir ein reines Herz, o Gott: Erneuere mich und gib mir Beständigkeit!
Gedanken vom Hausbibelkreis Wrana,
Lydia-Gemeinde |
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