Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!

(Monatslosung für März 2002 aus Johannes 14,1)

Naturkatastrophen, Verwüstungen, Hungersnöte, Krieg und Terror, das sind Nachrichten, die uns jeden Tag erreichen, die uns beunruhigen, die uns traurig stimmen – die uns vielleicht auch abstumpfen lassen.

Wenn sich diese Negativmeldungen auf unsere Stadt beziehen (4,3 Millionen Arbeitslose, 6,3 Milliarden Neuverschuldung) verstärkt sich unsere Betroffenheit und wir werden hellhörig, unsere Emotionen verstärken sich. Arbeitslosigkeit – davon sind auch meine Bekannten, Freunde, ja vielleicht ich selbst betroffen. Wir fragen uns dann sicherlich, wieviel schlimmer kann alles noch werden?
Mißerfolg, Scheitern, Existenzangst, Krankheiten in der Familie – die persönliche Angst – das könnte mir auch passieren.

Wir haben immer die Wahl uns zu entscheiden! Auch im Hinblick auf Gott.

Hören wir auf die Worte der Verunsicherung: Die Religion ist Opium des Volkes (Karl Marx), verlassen wir uns auf Horoskope und andere vermeintliche Wahrsagereien. Greifen wir wirklich nach jedem Strohhalm, weil wir einfach nur Glück haben wollen? Sind wir wirklich so kleingläubig?

Oder beschreiten wir einen zweiten, den richtigen Weg, indem wir uns nach Gott ausrichten. Uns auf die Suche nach Ihm begeben. Ihn bitten, uns zu führen und zu leiten!

Es wird in unserem Leben immer wieder Unwegbarkeiten und Schicksalsschläge geben; wir sind sicherlich nicht davor gefeit. Aber Gott hilft uns mit unseren Sorgen und Ängsten fertig zu werden. Wir können gewiß sein, dass wir auch in schweren Zeiten von Ihm getragen werden. Durch unser festes Vertrauen auf Gott können unsere Seelennöte und Ängste gedämpft werden. Hinter einem offensichtlich begrenzten Horizont, wird sich immer wieder ein neuer Horizont, neue Perspektiven, neue Möglichkeiten und neue Wege auftun.

„Glaubt an Gott und glaubt an mich!“

Das klingt wie ein von Jesus gegebenes Gebot. Eine Aufforderung zu einem persönlichen Glauben. Zu einem Glauben, in dem eine persönliche Beziehung zu Gott erwächst, aus der heraus ich mich Ihm anvertrauen darf. Dieser Satz stellt auch ein Angebot dar. Sucht mich, glaubt an mich und haltet am Glauben fest, dann kann euch nichts passieren. Selbst der Tod hat seine Macht verloren.

„Euer Herz erschrecke nicht“, habt Zuversicht, ihr werdet in Ewigkeit bei ihm sein.!


Gedanken vom Hausbibelkreis Wrana, Lydia-Gemeinde


Klicke 1x um die Seite auszudrucken