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Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten
führt.
(Monatslosung für Februar 2003 aus Römer
8,28)
Nicht alles verläuft in unserem persönlichen Leben in
geregelten Bahnen - es passieren Dinge, die für uns negativ sind, die wir
uns nicht wirklich erklären können. Manchmal verfallen wir sogar in
Hoffnungslosigkeit, hadern mit Gott und unserem Schicksal und meinen,
allen Anschlägen hilflos ausgeliefert zu sein.
Kommen dann noch
bösartige Erkrankungen hinzu oder Todesfälle, die unser Dasein
überschatten, entsteht der Eindruck, nicht mehr tiefer fallen zu können.
In diesen Fällen schauen wir auf jene Menschen, die uns das Leben schwer
gemacht haben und vielleicht sogar weitere Hiebe verteilen, schauen
neidvoll auf ihr Leben, da es ihnen anscheinend so viel besser geht als
uns. Oftmals wird dann die Frage gestellt: "Warum trifft es mich und meine
Familie, niemals meinen Peiniger?" Spätestens jetzt ist für uns das Maß
voll. Dann fällt es besonders schwer sich vorzustellen, dass wir unter
Gottes Schutz stehen. Wir reagieren eher anklagend und in den schlimmsten
Fällen geschieht die totale Abwendung und Absage an unseren Gott. Doch
diesen Zustand dürfen wir niemals zulassen; wir wären für immer verloren!
(Hebr 6,4-6)
Gerade in diesen schlimmen Zeiten will Gott unser
Vertrauen für sich! Es ist wichtig in der Erkenntnis zu leben, dass Gott
uns nicht zerschlägt - Er richtet uns auf!
Nicht alles was wir für
gut und richtig ansehen, sieht Gott ebenso. Er steht über den Dingen und
ist vorausschauender, als wir es je sein könnten. Er allein weiß, was für
uns gut ist, welchen Impuls wir auf unserem Weg benötigen. Gott versucht
uns nicht zum Bösen, aber es gibt Prüfungen für uns, die dann wieder zum
Guten führen; denn was Gott sich für uns vorgenommen hat, will er in
unserem Leben verwirklichen. Ja, wir dürfen sogar manchmal hoffnungslos
und traurig sein, denn erfüllten sich unsere Hoffnungen jedesmal, gäbe es
gar keine Hoffnung mehr.
Er will, dass wir in der Gewißheit
leben: Ich bin dein Gott! Ich bin für dich persönlich da! Ich
wende deine Geschicke zum Besten, auch wenn du heute nicht verstehst,
warum ich zuließ, dass es so schlimm kam! Du kannst dich auf mich
verlassen, wie auf keinen anderen! Bei mir bist du geborgen, ich richte
dich wieder auf,..........!
Gott stellt nur eine Bedingung: Dass
wir Ihn lieben, ernst nehmen und in der Gewißheit leben, dass Er uns nie
verläßt.
Gedanken vom Hausbibelkreis Wrana, Lydia-Gemeinde
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