Jesus Christus spricht: Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.

(Monatslosung für August 2006 aus Johannes 10,10)

Ich, Jesus, bin gekommen – nicht irgendwer!
Ich bin gekommen, damit ihr das Leben und volle Genüge haben sollt!

Die volle Erfüllung des Lebens haben, heißt für manche Menschen:
Ein (reich) gedeckter Tisch, ein (üppiges) Mahl!
Ein eigenes zu Hause, ein Heim (Eigenheim).
Mehr zu haben, als man täglich braucht - etwas beiseite schaufeln zu können, von dem hart erarbeiteten Geld, das man sich doch redlich verdient hat, oder: die Fülle genießen – mit vollen Händen alles auszugeben, was man je erspart hat.

Was genügt mir, womit bin ich als Mensch zufrieden?
- Wenn ich den Erdball einmal umreist habe?
- Wenn ich all die verborgenen Plätze und Schätze alter Kulturen aufgespürt habe?
- Wenn ich die Wüsten und Urwälder dieser Erde gesehen und erlebt habe?
- Wenn ich das pulsierende Leben aller Großstädte miterlebt habe?
- Wenn ich die „Outbacks“ dieser Welt erforscht und die tiefen der Meere ertaucht habe?

Was genügt mir dann?

Vielleicht unseren blauen Planeten einmal aus dem Weltall zu betrachten?
Wenn Wünsche in den Himmel wachsen, muss das nicht unweigerlich verkehrt sein; Forschen und Erforschen ist ein Teil unseres Lebens.
Wenn wir Wünsche haben, haben wir ein Ziel, das wir erreichen möchten, das spornt uns an. Aber leider rasen wir oft durch´s Leben, wie ein Hamster im Laufrad.
Volle Genüge – vielleicht habt ihr andere persönliche Wünsche?
Volle Genüge – wie klingt das in den Ohren eines Obdachlosen?
Volle Genüge – hat das ein Arbeitsloser?
Volle Genüge – hat das ein 1 Euro Job Empfänger?
Volle Genüge – hat das ein Praktikant?
Volle Genüge – die Liste kann seitenlang weiter geführt werden.
Volle Genüge – oder ist (wird) man genügsam?

Volle Genüge, wie meint Jesus das eigentlich?
Volle Genüge haben, heißt auch: Nicht mehr orientierungslos zu sein (1.Petrus 2,25). Die Kraft zu haben etwas Gutes zu tun, etwas, was Gott erfreut (Hebräer 13,20). – Selbst Frieden (in uns selbst) finden. Volle Genüge haben bedeutet: Den eigenen Überfluss oder auch das Wenige zu teilen, vor allem gut und gerecht mit seinen Mitmenschen umzugehen (Hesekiel 34,16b).

Gott stellt sich das so vor (Auszüge aus 1. Petrus 5,1-11): Versorgt die Gemeinde gut, die euch Gott anvertraut hat. Hütet die Herde Gottes als gute Hirten, und das nicht, weil es eure Pflicht ist, sondern freiwillig und gern. Das erwartet Gott. Es geht dabei auch nicht ums Geldverdienen, sondern darum, dass ihr mit Lust und Liebe Gott dient. Spielt euch nicht als die Herren eurer Gemeinde auf, sondern seid ihre Vorbilder. Nur dann werdet ihr eine unvergängliche Auszeichnung – das ewige Leben - erhalten….Gottes Gnade gilt denen, die zum demütigen Gehorsam bereit sind. Deshalb beugt euch in Demut unter Gottes mächtiger Hand. Gott wird euch aufrichten, wenn seine Zeit da ist.

Gott aber, von dem ihr nichts als Gnade und Liebe erfahrt, hat euch durch Jesus Christus zugesagt, dass er euch nach dieser kurzen Leidenszeit in seine ewige Herrlichkeit aufnimmt. Er wird euch ans Ziel bringen, euch Kraft und Stärke geben, so dass ihr fest und sicher steht.
– Ist das nicht Genüge pur?
(Es lohnt sich, das gesamte Kapitel einmal selbst nachzuschlagen.)





Gedanken vom Hausbibelkreis Wrana, Lydia-Gemeinde


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