Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu geben,
der euch nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.

(Monatslosung für April 2008 aus 1.Petrus 3,15)

Alle Menschen hegen gewisse Hoffnungen, denn Hoffnung ist die innere Zuversicht auf das zukünftige Eintreten erwünschter Zustände wie beispielsweise Glück.
Wir wollen das etwas anders formulieren: Hoffnung ist das zielgerechte Warten, die zuversichtliche Erwartung, das angespannte und geduldige Ausharren auf Gottes helfendes Eingreifen in der Gewissheit, dass bei Ihm nichts unmöglich ist.

Welche Antworten hätten wir nun eigentlich parat, wenn uns jemand nach unserer Hoffnung fragen würde?

Die Hoffnung ist bildlich gesprochen ein Anker für unsere Seele!

Diese Hoffnung ist für uns wie ein sicherer und fester Anker, der hineinreicht bis ins innerste Heiligtum, in das Allerheiligste hinter dem Vorhang im himmlischen Tempel. (Heb 6,19)

Es ist die Hoffnung als Gewissheit des Glaubens, dass unser Leben einen Sinn und ein Ziel hat, dass wir durch Jesus Christus eine Zukunft haben. Es ist die Hoffnung, dass wir heute schon ein Teil des Königreiches Gottes sind, in dem einmal alles gut wird: Voller Friede, voller Freude, voller Liebe. Uns erfüllt die Hoffnung, dass wir einmal für immer bei Gott sind, weil wir ihm heute schon vertrauen und mit Ihm leben.

Welche Hoffnungen finden wir in der Bibel?

Hoffnung für jeden neuen Tag (Römer 8,28):
Das eine aber wissen wir: Wer Gott liebt, dem dient alles, aber auch wirklich alles zu seinem Hei; denn dazu hat Gott ihn selbst erwählt und berufen.

Die Unermüdlichkeit Gottes (Jesaja 42,4a):
Er selbst wird nicht müde, nie verliert er den Mut, bis er auf der ganzen Erde für Recht gesorgt hat.

Und der Auftrag für Jesus (Jesaja 42,6):
„Ich der Herr, habe dich berufen, meine gerechten Pläne auszuführen. Ich fasse dich an der Hand und helfe dir, ich beschütze dich. Du wirst den Völkern zeigen, was ich von ihnen will, ja, für alle Völker mache ich dich zu einem Licht, das ihnen den Weg zu mir zeigt.

Hoffnung als Ausweg aus dem Dilemma (Psalm 119,75):
Herr, ich weiß, dass deine Entscheidungen richtig sind. Selbst als du mich in unlösbare Schwierigkeiten brachtest, meintest du es gut mit mir.

Hoffnung aus der Schrift (Römer 15,4 und Kolosser 1,23b)
Und aus dem, was in der Heiligen Schrift vorausgesetzt wurde, sollen wir lernen. Ermutigt und getröstet durch Gottes Wort, können wir an der Hoffnung auf Gottes kommendes Reich festhalten. Keine Macht der Erde soll euch die Hoffnung des Evangeliums rauben, das euch wie allen anderen Menschen dieser Erde verkündet worden ist.

Gott als Quelle der Hoffnung (Epheser 4,4)
Gott hat uns in seine Gemeinde berufen. Darum sind wir ein Leib. In uns wirkt ein Geist und uns erfüllt ein und dieselbe Hoffnung. Wir haben nur einen Herrn, einen Glauben und eine Taufe. Und wir haben nur einen Gott. Er ist der Vater, der über allen steht, der durch uns alle und in uns allen wirkt.

Hoffnung auf Ewiges Leben
Grundvoraussetzung (Johannes 17,3):
Und das allein ist Ewiges Leben: Dich, den wahren Gott zu erkennen und an Jesus Christus zu glauben, den du gesandt hast.

Stärkung dieser Hoffnung (Römer 15,13):
Deshalb bete ich für euch alle, dass Gott, der diese Hoffnung schenkt, euch in eurem Glauben mit großer Freude und vollkommenem Frieden erfüllt, damit eure Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes immer stärker wird.

und die feste Zusage (Johannes 11,25-26):
Jesus erwiderte: „Ich bin die Auferstehung und ich bin das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, selbst wenn er stirbt. Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben.“

Garantie vom Heiligen Geist (2. Korinther 5, 1-5 und Epheser 1,13):
Das wissen wir: Wenn unser Leib einmal zerfallen wird wie eine baufällige Hütte, werden wir einen neuen Leib erhalten, ein festes Haus, das nicht von Menschen errichtet ist. Gott hält es im Himmel für uns bereit, ein Haus, das ewig bleibt. Voll Verlangen sehnen wir uns danach, den neuen Leib anzuziehen wie ein Kleid, ohne dass wir vorher sterben müssen. Solange wir in unserem natürlichen Leib leben, fürchten wir uns vor dem Tod. Es wäre uns viel lieber, wir brauchten nicht zu sterben, sondern könnten einfach in das neue Leben überwechseln, damit alles Vergängliche vom Leben überwunden wird. Darauf hat uns Gott vorbereitet, indem er uns als sicheres Pfand dafür schon jetzt den Heiligen Geist gab. Das gilt aber auch für euch, die ihr erst jetzt das Wort der Wahrheit gehört habt, die frohe Botschaft von eurer Rettung. Nachdem ihr diese Botschaft im Glauben angenommen habt, gehört ihr Gott und habt den Heiligen Geist, den er jedem Glaubenden zugesagt hat.

Verheißung (1. Johannes 2,24):
Lasst euch also nicht von dem abbringen, was ihr von Anfang an gehört habt. Wenn ihr daran festhaltet, kann euch nichts von Gott, dem Vater, trennen und von Jesus Christus, seinem Sohn.

In der Hoffnung leben (1.Johannes 3,3):
Wer diese Hoffnung hat, wird alles daransetzen, ganz für Gott zu leben, so wie Christus es getan hat.




Gedanken vom Hausbibelkreis Wrana, Lydia-Gemeinde


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